Was passiert nach der Diagnose?
Für viele Menschen ist eine späte Diagnose – sei es ADHS oder Autismus – ein tiefer Einschnitt. Plötzlich ergibt vieles einen Sinn, was einem selbst oder anderen jahrelang rätselhaft erschien. Gleichzeitig entstehen neue Fragen: Was bedeutet das für mein Leben? Was kann ich tun? Wo bekomme ich Hilfe?
In der Beratung nach der Diagnose nehmen wir uns Zeit für genau diese Fragen.
Themen der Beratung
- Einordnung und Verständnis des Befunds
- Stärken und Ressourcen erkennen – jenseits der Defizitperspektive
- Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten (Therapie, Medikation, Neurofeedback)
- Orientierung im Hilfesystem (Ärzt:innen, Therapeut:innen, Selbsthilfe)
- Beratung zu Nachteilsausgleichen und Unterstützungsleistungen
- Umgang mit dem sozialen Umfeld (Familie, Partner:innen, Arbeitgebende)
- Planung weiterer Diagnostik oder Therapie
Nächste Schritte nach ADHS-Diagnose
Bei einer ADHS-Diagnose empfehle ich als nächsten Schritt zeitnah eine fachärztliche Praxis für Psychiatrie aufzusuchen, um eine eventuelle medikamentöse Einstellung zu besprechen. Wichtig: Bringen Sie zum Erstgespräch aktuelle EKG- und Blutwerte sowie eine Medikamentenliste mit.
Nächste Schritte nach Autismus-Diagnose
Nach einer Autismusdiagnose kann eine psychotherapeutische Weiterbehandlung sinnvoll sein, ebenso wie der Kontakt zu einem Autismustherapiezentrum (ATZ) oder spezialisierten Ergotherapiepraxen. Neurofeedback kann zur Reduktion von Reizüberempfindlichkeit beitragen.
Selbsthilfe & Vernetzung: Selbsthilfegruppen bieten wertvollen Support – besonders in der Phase der Neu-Orientierung nach einer Diagnose. Ich helfe Ihnen gerne bei der Suche nach geeigneten Angeboten in der Region Oldenburg.
Kosten
Beratungsgespräche werden nach GOÄ abgerechnet – über PKV oder als Selbstzahler. Bitte sprechen Sie mich auf die aktuellen Konditionen an.
Interesse geweckt?
Nehmen Sie jetzt Kontakt auf – ich freue mich auf Ihre Anfrage.
praxis@ralfjostes.de 0441 21217781